ErnährungsTipps

Abwechslungsreich, dennoch saisonal

Je mehr und je bunter die Auswahl auf deinem Teller ist, desto besser. Immer mit dem Vorsatz das zu wählen, was die Natur gerade anbietet. Verzichte auf Erdbeeren im Winter, genieße sie dafür umso mehr im Sommer!

Reichlich Gemüse und Obst

Die ÖGE empfiehlt 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag. Dem kann ich mich nur anschließen.

Vollkorn bevorzugen

Mache den Test und iss 7 Tage lang Vollkornprodukte anstelle von Weißmehl-Varianten. Du wirst sehen, dein Energielevel ist höher und du hast weniger Lust auf Süßes. Und tust obendrein deiner Gesundheit etwas Gutes! Denn Vollkornprodukte enthalten reichlich Ballaststoffe.


Zucker und Salz einsparen

Versuche beides in Maßen zu genießen. Ich gebe hier ungern eine Mengenempfehlung ab, weil es im Ermäßen jedes einzelnen liegt und jeder eine andere Ausgangsituation hat.

Schonend und bewusst zubereiten

Wie ihr vermutlich wisst, sind viele Nährstoffe, wie Vitamine etwa, hitzeempfindlich! Heißt,

je länger und heißer etwas gekocht wird, desto mehr geht verloren. Hilf dir und ergänze jede gekochte Speise mit Rohkost, wie zum Beispiel einem Salat.

Am besten Wasser trinken

Verzichte bei Getränken auf gesüßte Varianten und du hast schon viel gewonnen! Wenn dir Wasser zu langweilig ist, pimpe es so wie ich mit frischen Zutaten, wie etwa eine Scheibe Zitrone, Orange oder gerne auch Minze, Gurke oder Basilikum - wenn du es frischer magst.

Mit Bedacht und Genuss essen

Nimm dir die Zeit um dein Essen zu genießen. Das sollte es dir wert sein, denn dein Essen bist du.


Nährwertdefizite vorbeugen

Da hier keine rein vegane/vegetarische Ernährung angestrebt wird, ist kaum mit Ernährungsdefiziten im Bereich Vitamin B12, B2, D aber auch Eisen und Calcium zu rechnen. Achte dennoch auf einen regelmäßigen Konsum von Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Milchprodukte sowie ab und zu Fisch und Fleisch. Dann wirst du mit den genannten Nährstoffen kein Thema haben.

Alternative Pflanzenmilch

Wenn du deinen Milchproduktekonsum so wie ich aus ökologischen  Gründen einschränken möchtest, dann achte dabei auf Folgendes: Die ausgewählte Pflanzenmilch sollte unbedingt mit Calcium und Vitamin D angereichert sein und auf Zuckerzusatz verzichten. Calcium und Vitamin D benötigst du für gesunde Knochen und Muskeln, sowie ein gutes Immunsystem.

Mir ist zusätzlich noch der Umweltaspekt wichtig, daher greife ich zu Pflanzenmilchen aus lokalen Zutaten, wie etwa Hafer oder auch Soja aus Österreich oder zumindest aus der EU und schließe damit weite Transportwege aus.

Gesundheitsaspekt

Eine Ernährungsweise, reich an pflanzlichen Lebensmitteln, bringt viele Vorteile mit sich.
Pflanzenbasierte Produkte sind generell ärmer an gesättigten Fettsäuren und im Gegenzug dazu reich an ungesättigten Fettsäuren, Sie enthalten viele Ballaststoffe, die gut für unsere Verdauung sind, sowie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzeninhaltstoffe. Ich weiß, das klingt alles sehr komplex. Einfach ausgedrückt brauchen wir all diese Nährstoffe, um gesund zu altern und sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen.