Ein flexibler Ernährungsansatz der Umwelt zuliebe!

3 Dinge sind zu beachten:

Pflanzliche Produkte

Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Samen machen den Großteil dieser Kost aus.

Tierische Produkte

Tierische Produkte wie Fleisch und Fisch und Eier in Maßen genießen. Milchprodukte bewusst  konsumieren und gerne manchmal gegen pflanzliche Alternativen austauschen.

Qualitäts-Produkte

Auswirkungen auf die Umwelt werden bei dieser Ernährungsweise mit einbezogen. Daher je regionaler, naturbelassener und biologischer, desto besser!


Herkunft des Flexitarismus

Seinen Ursprung hat der Begriff "flexitarisch" in den USA. Die US-Amerikanerin Helga Morath hat den Begriff 1992 erfunden. Er setzt sich zusammen aus den Begriffen fexibel und vegetarisch. Erfunden hat die Lokalbesitzerin ihn nur deshalb um das Angebot ihrer Speisekarte treffend beschreiben zu können. Knapp 30 Jahre hat es gedauert, dass aus diesem Wort ein Ernährungstrend wird, der sich nun auch über Europa verbreitet.

 

https://eatsmarter.de/ernaehrung/ernaehrungsarten/flexitarische-ernaehrung

 

 

Teilzeit-Vegetarier

 

Der Flexitarier kann selbstständig und flexibel entscheiden, wann vegane, vegetarische oder tierische Produkte auf den Tisch kommen. Es gibt keine Verbote , was ich persönlich großartig finde. Der Nachteil ist die fehlende und detaillierte Speisenempfehlung und Beratung. Da es in der Natur einer flexitarischen Ernährung liegt, dass es keine klar definierten Ernährungsregeln gibt und sich die Ernährungsweise stetig verändern kann, ist es nicht möglich konkrete Mengenempfehlungen bestimmter Warengruppen auszusprechen. Eine gute Orientierung gibt aber sicherlich die vegetarische Ernährungsform, kombiniert mit wenig Fleisch und Fisch.

 

Der Umwelt zuliebe

 

Eine flexitarische Ernährungsweise ist für die Umwelt von Vorteil! Wie komme ich darauf? Pflanzenbasierte Lebensmittel, die den Großteil dieser Kost ausmachen, haben per se schon einen niedrigeren CO² Fußabdruck als ihre tierischen Pendants. Wenn sie dann noch aus der Region stammen und biologischen Ursprungs sind, zahlt das weiter positiv aufs Nachhaltigkeitskonto ein. Ab und zu darf es auch Fleisch sein, aber bitte dann von guter Qualität und aus lokaler Produktion! Hier stehen Tierwohl und Bio ganz klar im Vordergrund.

So haben beispielsweise Bio-Kartoffeln eine CO2 Äquivalente von 138 g/kg, verglichen mit 199 g/kg bei konventionell angebauten Kartoffeln*.