Ernährung ist so vielseitig und das ist auch gut so!

Es ist nicht gerade einfach sich für die richtige Ernährungsweise zu entscheiden. Auf der einen Seite gibt es unzählige Ratgeber, die uns alle versuchen von "der besten" Ernährungsweise zu überzeugen. Mit dem Resultat, dass wir am Ende verwirrter sind als zu Beginn, vor allem wenn man mehrere davon liest. Dann gibt es Trends, die wir ausprobieren möchten, weil sie hipp sind oder vermeintlich gut für uns! Unsere Bedürfnisse nach leckeren Mahlzeiten und das Schöne am Essen - nämlich den Genuss - lassen wir dabei völlig außer Acht. Am Ende bleibt Frustration und die Erkenntnis, dass sich dieser Aufwand nicht gelohnt hat. Weil es einerseits nicht schmeckt und wir andererseits auf Dinge verzichten sollen, die wir eigentlich gerne essen! So und was nun? Ich bin der Meinung eine Ernährungsform ist nur dann langfristig umsetzbar, wenn es eben keine Verzichte gibt. Wenn es nach wie vor möglich ist, sich seine Lieblingsspeisen zu gönnen, aber eben nicht mehr täglich. Ich vergleiche es immer gerne mit einer angenehmen Massage. Die würden wir auch gerne jeden Tag in Anspruch nehmen und dennoch gönnen wir sie uns nur ab und zu und freuen uns umso mehr darauf. Mit der flexitarischen Ernährungsform dürfen wir nach wie vor alles essen. Wir folgen dabei 3 Prinzipien. So pflanzlich wie möglich, wenn geht biologisch und regional und von hoher Qualität. Ich bin der Überzeugung, dass es mit dieser Ernährungsform erstmals gelingt die breite Maße zu begeistern und nicht nur eine bestimmte Randgruppe anzusprechen. Und genau das macht den Unterschied! Denn das Ziel ist durch Ernährung die Gesundheit vieler Menschen zu verbessern und gleichzeitig etwas für unser Klima zu tun. 

Veganer, Vegetarier, Flexitarier - worin liegt der Unterschied?

Ich werde häufig gefragt, was eigentlich der Unterschied zwischen einem veganen, vegetarischen und flexitarischen Ernährungstil ist und worauf es ankommt. Jeder dieser drei Ernährungstrends hat seine Berechtigung und gleich vorweg, ich spreche mich hier weder für eine Empfehlung aus, noch bewerte ich eine dieser drei Formen als die am besten geeignetste Ernährung. Das musst ihr für euch selber herausfinden. Aus meiner Sicht ist es ganz stark von den jeweiligen Vorlieben und der Lebensphilosophie, sowie euren Beweggründen abhängig. Nachdem ich alle 3 Ernährungsformen eine Zeit lang praktiziert habe, kann ich euch aus Erfahrung die Unterschiede an die Hand geben und Tipps, worauf ihr achten solltet.

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